Fallstudie · Steuerstreit
Steueransässigkeit in einer Prüfung verteidigen
Wir koordinierten die sachverhaltsbezogene, abkommensrechtliche und verfahrensrechtliche Verteidigung einer international mobilen Person, deren Steueransässigkeit in Spanien angegriffen wurde.
Die Prüfung untersuchte Reisen, Wohnungen, Familienbindungen, Anlagen und Unternehmensinteressen über mehrere Jahre.
Da Tatsachen in beiden Ländern unterschiedlich gedeutet werden konnten, brauchte der Mandant eine konsistente Darstellung gegenüber allen Behörden.
Die Aufgabe
- Lückenhafte Reise- und Aufenthaltsnachweise.
- Konkurrierende nationale Ansässigkeitsregeln und DBA-Kollisionsregeln.
- Beweise bei Banken, Unternehmen und Auslandsberatern.
- Parallele Steuer- und Sanktionsrisiken.
Unser Ansatz
Präzision für das Ziel des Mandanten.
Beweismatrix
Objektive Nachweise wurden für jedes Jahr und Ansässigkeitskriterium geordnet; Lücken wurden vor der Antwort geschlossen.
DBA-Koordination
Berater im anderen Land bestätigten lokale Erklärungen und die abkommensrechtliche Einordnung.
Konsistente Darstellung
Eingaben, Zeugenaussagen und Fachargumente folgten einer Chronologie statt isolierten Tageszählungen.
Das Ergebnis
Der Mandant legte eine schlüssige Verteidigung seiner Steueransässigkeit mit zeitnahen Beweisen und abgestimmter Auslandsberatung vor.
Derselbe Dokumentenbestand war für spätere Einspruchs- oder Klageverfahren strukturiert und vermied eine aufwendige Rekonstruktion.
Steueransässigkeit ist ebenso eine Beweis- wie eine Rechtsfrage. Eine klare Chronologie gibt dem Recht eine verlässliche Grundlage.
Der Lullius-Ansatz

